News Sekundarschule Grenzstrasse

27.02.2015

Sekundarschule Grenzstrasse: Sonderwoche der 3. Klassen

Von A wie Albanisch für Anfänger bis Z wie Zimmermannsknoten


Der Unterricht der vergangenen Woche stand für die 3. Klassen an der Sekundarschule Grenzstrasse ganz im Zeichen von «Schüler für Schüler». Der gewohnte Stundenplan war gänzlich aufgehoben; stattdessen hatten die Schülerinnen und Schüler den Auftrag erhalten, einen zwei- oder vierstündigen Kurs über ein Hobby so vorzubereiten, dass sie als Leiterin oder Leiter diesen für eine Anzahl Kolleginnen und Kollegen durchführen konnten. Für einmal konnten sie sich nicht einfach in die Schulbank setzen und der Dinge harren, die da kommen würden, sondern sie selbst waren als «Chefs» gefordert.

 

Grosse Vielfalt

Nachdem sie ihren eigenen Kurs geplant hatten, durften die Schülerinnen und Schüler aus den angebotenen Kursen ihren eigenen Stundenplan zusammenstellen. Die Palette der Workshops reichte von A wie Albanisch für Anfänger bis Z wie Zimmermannsknoten. Sehr beliebt waren Sportkurse wie Schlittschuhlaufen oder Thaiboxen, aber auch Kurse, die in den Schulküchen stattfanden. Cupcakes und Muffins herstellen waren ein Renner. Daneben fehlten Computerspiele ebenso wenig wie Tanz- und gestalterische Kurse.

 

Beliebt

Eine Woche lang (fast) nur tun und lassen können, was man möchte – bei den 3. Seklern fand die Idee der diesjährigen Sonderwoche grossen Anklang. Bestimmt haben sie aber auch Einiges dazu gelernt: einerseits von Kolleginnen und Kollegen neue Fertigkeiten, anderseits aber auch, was es bedeutet, ein Projekt von langer Hand zu planen, durchzuführen und sich gegenüber Gleichaltrigen durchzusetzen. Bereits wurde nachgefragt, ob diese Art von Schule nicht öfters möglich wäre. Nach den insgesamt überwiegend positiven Erfahrungen ist das bestimmt nicht auszuschliessen.

 

Joe Brägger