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07.03.2016

Oberfeld wechselt die Hand

Sowohl die Politische Gemeinde Amriswil als auch die Volksschulgemeinde Amriswil-Hefenhofen-Sommeri stimmen der Vorlage zum Verkauf des Oberfelds zu.


Bericht: Rita Kohn, Tagblatt online

Umstritten war der Verkauf der Oberfelds durch die Stadt an die Volksschule nur innerhalb den betroffenen Behörden. Es dauerte einige Jahre, bis sich die beiden Körperschaften einigen konnten und klare Verhältnisse schaffen wollten. Für 3,9 Millionen Franken sollen Land und Sporthallenanteil der Stadt an die Volksschule verkauft werden.

 Die Abstimmung über den Verkauf der Baurechtsparzelle und den Gebäudeanteil scheint mehr oder weniger nur noch Formsache zu sein. Denn von den über 40 Prozent der stimmberechtigten Amriswilerinnen und Amriswiler legten am Wochenende 2465 Personen ein Ja in die Urne. Nur 454 Stimmberechtigte wiesen die Vorlage zurück.

Klare Verhältnisse

Für die Stadt bedeutet der Verkauf, dass sie künftig auf die Baurechtszinszahlungen der Volksschule verzichten muss. Mit dem Erlös können aber andere Investitionen mitfinanziert werden. Damit können Passivzinsen reduziert werden.

Einsparungen gibt es für die Stadt im Bereich Unterhalt. Nachdem die Schule nun die gesamte Anlage übernimmt, ist sie auch alleine für deren Unterhalt zuständig. Bei der Vorstellung der gemeinsam ausgearbeiteten Abstimmungsbotschaft sagte Stadtpräsident Martin Salvisberg, dass nun klare Verhältnisse geschaffen würden.

Durch Kanton finanziert

Gewählt worden war das Baurechtsmodell, weil nach der damaligen Gesetzeslage die Baurechtszinsen als anerkannte Aufwendungen galten. So hat der Kanton die Zinsen indirekt durch den Finanzausgleich mitgetragen. Nachdem sich 2011 die Gesetzeslage änderte, hat sich die Zinszahlung an die Stadt zu einem Klotz am Bein der Volksschulgemeinde entwickelt. Damit ist es nun vorbei.