News Sekundarschule Grenzstrasse
Jugendliche setzen Projekt um
Die 3. Sekundarklassen Grenzstrasse waren gefordert: Sie mussten ihre Hobbies zu Kursen ausarbeiten und Workshops durchführen.
Bericht: Tagblatt online, 04.03.2015
Der Unterricht der vergangenen Woche stand für die 3. Klassen an der Sekundarschule Grenzstrasse ganz im Zeichen von «Schüler für Schüler». Der gewohnte Stundenplan war aufgehoben; stattdessen hatten die Schülerinnen und Schüler den Auftrag erhalten, einen zwei- oder vierstündigen Kurs über ein Hobby so vorzubereiten, dass sie als Leiterin oder Leiter diesen für eine Anzahl Kolleginnen und Kollegen durchführen konnten. Für einmal konnten sie sich nicht einfach in die Schulbank setzen, sondern sie selbst waren als «Chefs» gefordert.
Nachdem sie ihren eigenen Kurs geplant hatten, durften die Schülerinnen und Schüler aus den angebotenen Kursen ihren eigenen Stundenplan zusammenstellen. Die Palette der Workshops reichte von A wie Albanisch für Anfänger bis Z wie Zimmermannsknoten. Sehr beliebt waren Sportkurse wie Schlittschuhlaufen oder Thaiboxen, aber auch Kurse, die in den Schulküchen stattfanden. Cupcakes und Muffins herstellen war ein Renner. Auch fehlten weder Computerspiele noch Tanz- und gestalterische Kurse.
Eine Woche lang (fast) nur tun und lassen können, was man möchte – bei den 3.-Sek-Schülern fand die Idee der diesjährigen Sonderwoche grossen Anklang. Sie haben aber auch einiges dazugelernt: einerseits von Kolleginnen und Kollegen neue Fertigkeiten, anderseits aber auch, was es bedeutet, ein Projekt von langer Hand zu planen, durchzuführen und sich gegenüber Gleichaltrigen durchzusetzen. Bereits wurde nachgefragt, ob diese Art von Schule nicht öfters möglich wäre.
