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29.02.2016

«Ein sinnvolles Angebot im Winter»

Zwischen Herbst- und Frühlingsferien bietet die Volksschulgemeinde Amriswil-Hefenhofen-Sommeri jeweils Freifachkurse für die Primarschüler an. Das Angebot wird gut genutzt. Das Interesse wechselt aber von Jahr zu Jahr.


Bericht & Bild: Thurgauer Zeitung, 27.02.2016 - Maya Mussilier

 

Bildlegende: Lara und Xenia macht es Spass, die Kekse zu verzieren.

 

Mädchen der 4. bis 6. Klasse stehen im Schulhaus Grenzstrasse in der Schulküche und kneten Kugeln. An diesem Mittwochnachmittag lassen sie sich von Susanne Tschirren zeigen, wie man Cakepops und Krümelmonster herstellt. Das macht besonders viel Spass, denn zum Verzieren der Kekse und Kugeln stehen lustige Augen und viele andere bunte Kügelchen und Formen bereit.

Die Zeit ist schnell um

Die Zutaten für die Kugeln hat Susanne Tschirren bereits fertig bereitgestellt und auch die Kekse sind bereits gebacken. «Die Zeit wird so schon knapp», sagt sie. Doch zwischendrin zeigt sie den Mädchen trotzdem noch vor, wie die beiden Rezepte genau hergestellt werden. «Einmal sollen die Mädchen gesehen haben, wie es genau geht. Dann können sie es nachher zu Hause selbst ausprobieren. Die Rezepte dafür bekommen sie jeweils.»

Schon sind die Kugeln für die Cakepops genügend gekühlt und die Mädchen tauchen sie in die Behälter mit der eingefärbten Schokolade. Nur zu schnell ist die Zeit um und die fertigen Süssigkeiten werden ein wenig in Eile noch hübsch in durchsichtige Säcklein verpackt.

Ein festes Angebot

Die Mädchen haben bei den diesjährigen Freifachkursen der Volksschulgemeinde Amriswil-Hefenhofen-Sommeri den Kurs «Feines aus dem Ofen» gebucht. «Die Freifachkurse zwischen Herbst- und Frühlingsferien gehören in unserer Schulgemeinde zum festen Angebot», erklärt Michael Stürm, Schulleiter im Oberfeld und in Hagenwil sowie Leiter der Freifachkurse. Die Nachfrage zeige, dass das Angebot geschätzt werde. In diesem Jahr konnte das Angebot von zwölf auf 19 Kurse ausgeweitet werden. Bei fünf Kursen gab es jedoch zu wenig Anmeldungen, sie mussten abgesagt werden. «Wir brauchen circa zehn Schüler pro Kurs, damit er durchgeführt werden kann», sagt Michael Stürm.

Was für Kurse gefragt sind, wechselt von Jahr zu Jahr. «Den Theaterkurs haben wir zweimal mit grossem Erfolg durchgeführt, in diesem Jahr war kaum Interesse vorhanden. Auch der Chorkurs konnte in diesem Jahr die Kinder nicht begeistern», sagt Michael Stürm. Besonders beliebt seien dafür Kurse in den Bereichen Chemie und Naturwissenschaft gewesen. Stürm erachtet das Angebot der Freifachkurse als sinnvoll. «So gelingt es uns, die Kinder auch im Winter aus der warmen Stube zu locken.»