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Classe politique ist zufrieden
Christoph Kohler tritt im Sommer seine neue Stelle als Präsident der Volksschulgemeinde an. Die Parteipräsidenten nehmen Stellung zur Wahl. Sie hoffen auf eine gute Zusammenarbeit.
Die Präsidenten der Amriswiler Parteien sind sich einig. Ein Glanzresultat sei das sicher nicht für Christoph Kohler, sagt Sandra Reinhart, Präsidentin der Freien Gruppe und aktuell auch der Interpartei, die mitverantwortlich war für das Auswahlverfahren des neuen Schulpräsidenten. Sie sei aber froh, dass er im ersten Wahlgang gewählt wurde, meint Reinhart. «Wir wünschen uns, dass er nun mit der Arbeit beginnen und zeigen kann, was er für Qualitäten besitzt. Und nach vier Jahren schauen wir dann zurück, was er geleistet hat.» Reinhart ist zuversichtlich und freut sich, dass das Resultat so herausgekommen ist. Auch Peter Bachmann von den Sozialdemokraten verhehlt nicht, dass es ein schlechtes Ergebnis ist. Kohlers Kandidatur sei aber von der SP unterstützt worden. Er gratuliere Kohler und heisse ihn in der Volksschulgemeinde willkommen. «Ich wünsche ihm und uns allen, dass er einen guten Einstieg hat, dass wir gut zusammenarbeiten werden, dass die Misstöne bald verschwinden und wir in einem Jahr sagen können: Es war eine gute Wahl», meint Bachmann.
«Die Wahl ist so gelaufen, das ist gut und wir werden leben mit Christoph Kohler», findet Benno Schildknecht, Präsident der CVP. «Es ist so, wie es ist», sagt Felix Würth von der SVP. «Er ist relativ schlecht gewählt worden, aber wir hoffen, dass er nun trotz des schlechten Wahlergebnisses die Arbeit hier zufriedenstellend machen kann. Die SVP wünscht sich eine gute Zusammenarbeit mit dem Schulpräsidenten.» FDP-Präsident Thomas Bischofberger ist sehr erfreut über die Wahl. «Wir sind nach wie vor überzeugt, dass bei Herrn Kohler das Amt in den richtigen Händen ist», meint Bischofberger, der bereits Kontakt zum frisch Gewählten hatte und sich auf die Zusammenarbeit freut. Dem Resultat misst er keine grosse Bedeutung bei. «Man soll ihn an seinen Taten messen, die jetzt folgen.»
Für Markus Höltschi von den Grünliberalen ist trotz der Verunsicherung in der Bevölkerung durch die Zeitungsberichte, «die vielleicht zu Recht zu Diskussionen geführt haben», die Wahl Kohlers eine gute Wahl. «Es ist auch die Bestätigung, dass die Mehrheit der Stimmbürger der Wahlkommission, welche die Person eingehend geprüft und kennen gelernt hatte, das Vertrauen ausgesprochen hat.»
Bericht und Bild: Manuel Nagel, Tagblatt-Online, 15.02.2017
